Geschichte der Liga

Ursprünglich war die Liga im Rahmen der European Gay & Lesbian Sport Federation (EGLSF) als gesamteuropäische Liga gedacht. Mangels Interesse aus den Nachbarländern, begannen dann Ende 1991 / Anfang 1992 die Vorbereitungen für eine schwule Volleyball Liga in Deutschland.

Die Initiative ging vom SC Janus Köln aus. Zusammen mit den Bonner Hupfdohlen, dem VC Phönix Düsseldorf und dem Frankfurter Volleyball Verein traf man sich im Februar 1992 in Düsseldorf und beschloss die Grundlagen und Regelungen der Liga. Alle bekannten Vereine und Gruppen im deutschsprachigen Raum wurden informiert und zur Teilnahme aufgerufen. Und schon bald gab es eine Menge Teams, die sich anmeldeten (5 A-Teams, 10 BB-Teams und 3 B-Teams).

Da sich nun mehr als 6 Teams für die Spielklasse BB meldeten, musste ein Vorbereitungsturnier durchgeführt werden. Dies fand am 7./8.11.1992 in Frankfurt und Düsseldorf statt. Die Bonner Hupfdohlen wurden danach als bestes Team nach A eingruppiert und die drei letzten Teams mussten in 1993 in der Klasse B starten. Alle anderen Teams blieben in BB.

Nun konnte es also losgehen.

1993

Im Jahr 1993 nahmen 18 Teams aus 11 Vereinen in den drei Gruppen der Liga teil. Das beste Team in diesem Jahr stellten die Bonner Hupfdohlen.

1994

Die Teilnehmerzahl der Teams stieg im Jahr 1994 auf 23 die von 14 Vereinen kamen. Es gewann das Team von AufRuhr I aus Bochum.

1995

In jenem Jahr starteten 22 Teams aus 13 Vereinen. Das Team von Vorspiel Berlin gewann das Turnier.

1996

Mit Pink Chocolate aus Basel, trat im Jahr 1996 erstmalig ein Schweizer Team der Liga bei. Ingesamt nahmen 27 Teams aus 18 Vereinen in 5 Gruppen teil. Es gewann erneut Vorspiel Berlin. Auf dem regelmäßigen Treffen der Teamverantwortlichen im November 1996 wurde beschlossen, den Namen der Liga in Schwul-Lesbische Volleyball Liga umzubenennen, da die Liga nicht als rein schwule Liga konzipiert war. Mit Aufschlag Wien nahm zum ersten Mal auch ein österreichisches Team am Ligabetrieb teil.

1997

In diesem Jahr gewann in der Leistungsstärksten Gruppe das Team von AufRuhr I, nachdem es zuvor 2 Saisons als Zweiter abgeschlossen hatte. Im November 1997 wurde beim Captains Dinner, dem jährlichen Treffen der Teamverantwortlichen, die Vereinsgründung (e. V.) beschlossen.

1998

Mit 34 Teams wurde das Ligajahr 1998 begonnen. In einem A-, zwei B- und drei C-Kategorien rangen die Teams um den Aufstieg oder gegen den Abstieg. Zum ersten Mal gewann das Team FVV I aus Frankfurt im Level A.

1999

36 Teams spielten 1999. Den Level A gewann erneut FVV I aus Frankfurt

2000

Im Millennium Jahr nahmen 36 Teams an der Schwul-Lesbischen Volleyball Liga teil. Das Team Neckarnixen aus Stuttgart war im Level A das stärkste Team.

2001

37 Teams nahmen im Jahr 2001 an der Liga teil. Wieder einmal war FVV I aus Frankfurt das beste Team im Level A.

2002

35 Teams treten 2002 an. Erstmalig nahm ein tschechisches Team aus Prag teil. Sieger in A werden die Neckarpritschen aus Stuttgart.

2003

36 Teams treten 2003 an. Sieger in A wird FVV I – Loreley aus Frankfurt.

2004

40 Teams treten 2004 an. Zwischen den Klasse A und B wird eine neue Klasse B+ eingerichtet. Sieger in A wird erneut FVV I – Loreley aus Frankfurt.

2005

47 Teams treten 2005 an. Erstmalig konnte eine Frauenstaffel eingerichtet werden. Sieger bei den Frauen werden Salt&Lemon Düsseldorf und in Herren A die Neckarpritschen aus Stuttgart.

2006

44 Teams treten 2006 an. Sieger bei den Frauen werden Queerpass Dresden und im Herren A Level der SC Janus Köln.

2007

50 Teams treten 2007 an, so viele wie noch nie zuvor. Unter den Mannschaften sind 5 Frauenteams. Erstmals nimmt ein Team aus Regensburg teil. Meister der Liga werden erneut Queerpass Dresden in der Frauen-Staffel und das Team München I bei den Herren.

2008

46 Männerteams sind 2008 angetreten. Die Gruppe B+ wurde aufgestockt und auf zwei Staffeln aufgeteilt. Erstmals nehmen Teams aus Zürich und aus Trier teil.
Im Frauenbereich scheint es in 2008 leider nicht genug Teams zu geben. Meister der Liga wird der SC Janus Köln.

2009

49 Männerteams starten 2009. Erstmals nimmt ein Team aus Oldenburg teil. Einen Frauenbereich gibt es der Saison leider nicht. Meister der Liga wird das Team München I.

2010

51 Männerteams starten 2010. Die C Staffel wurde in vier Gruppen aufgeteilt. Meister der Liga wird der SC Janus Köln.

2011

48 Männerteams starten in 2011. Meister der Liga wird erneut der SC Janus Köln.

2012

48 Männerteams starten 2012. Erstmals nimmt ein Team aus Frankreich teil. Auch im Frauenbereich tut sich wieder etwas. 3 Frauenteams gehen 2012 an den Start. Meister der Liga werden Nimm Du-Hamburg bei den Frauen und Gay Sport Zürich bei den Männern.

2013

4 Frauen- und 48 Männerteams starten in 2013. In diesem Jahr spielen Teams aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und der Tschechei in der Liga mit. Der SC Janus Köln wird Meister der Liga.

2014

4 Frauenteams und 56 Männer-Teams starten in die Saison. Wieder spielen auch Teams aus der Schweiz, Österreich, Frankreich und der Tschechei in der Liga mit. Bei den Frauen setzt sich das Team Stets Bemüht aus Bremen an nur zwei Spieltagen durch. Bei den Herren kann sich das Team Bella Block International aus Hamburg mit dem Titel Meister der Liga schmücken.